Fragen & Antworten / Fragen zum Judo

F: Kann ich einen gebrauchten Judoanzug kaufen oder meinen gebrauchten Judoanzug im Verein zum Verkauf anbieten?
A: Gebrauchte Judoanzuge werden gerne als Spende angenommen. Die Gelder aus deren Verkauf kommen der Jugendkasse zu Gute.

F: Muss man für Judo besonders sportlich sein?
A: Judo ist ein Sport, für den man nicht sportlicher sein muss, als zum Beispiel für Schwimmen, Radfahren oder Jogging. In den Anfängergruppen werden Kondition und Beweglichkeit nicht vorausgesetzt, sondern nach und nach aufgebaut. Niemand wird überfordert, denn Judo soll vor allem Spaß machen.

F: Ist Judo eine harte Sportart?
A: Judo-Neulinge werden zunächst kontinuierlich in die hohe Kunst der Fallschule eingeführt, die auch außerhalb der Judo-Matte gut zu gebrauchen ist. Erst wer fallen kann ohne sich wehzutun, lernt die ersten leichten Würfe.

F: Muss man für Judo besonders kräftig sein?
A: Judo bedeutet „Der sanfte Weg“. Nicht Kraft ist das Grundprinzip, sondern Technik. Die Kraft des Gegners wird geschickt ausgenutzt, sein Gleichgewicht wird gebrochen und die eigene Kraft wir auf den schwächsten Punkt des Gegners konzentriert. Deshalb kann man mit Judo auch einen größeren, stärkeren Gegner bezwingen: Siegen durch Nachgeben.

F: Ist Judo für Kinder geeignet?
A: Judo ist ein idealer Sport für Kinder und Jugendliche. Unter der Obhut erfahrener und qualifizierter Trainer können sie sich spielerisch austoben. Ganz nebenbei erzieht Judo sie zu sportlichem Verhalten und Kameradschaftlichkeit, stärkt ihr Selbstbewußtsein und hilft ihnen, sich im täglichen Leben zu behaupten.

F: Ist Judo eine gefährliche Sportart?
A: Statistiken belegen, dass die Verletzungsgefahr beim Judo geringer ist, als zum Beispiel bei Ballsportarten. Beim Judo-Breitensport sind Verletzungen sogar sehr selten.

 

F: Kann man nur als junger Mensch mit Judo beginnen?
A: Auch wenn Sie sich nicht mehr jung genug fühlen, um an Wettkämpfen teilzunehmen, können Sie Judo erlernen. Als Breitensport bietet Judo selbst Senioren die Möglichkeit, sich körperlich fit zu halten. Im Ursprungsland Japan ist das keine Seltenheit: Judo wird dort oft bis ins hohe Alter ausgeübt.

F: Macht Judo aggressiv?
A: Das genaue Gegenteil ist der Fall. Von fernöstlicher Mentalität geprägt, bringt Judo die Sportler zu Fairness und Selbstdisziplin. Das ethische Prinzip des Judo ist gegenseitiges Helfen und Verstehen. Es geht nicht darum, einen Gegner zu bezwingen, sondern das Ziel ist ein Kräftemessen mit dem Partner.

F: Findet während der Schulferien Judotraining statt?
A: Während der Schulferien findet kein Kindertraining statt, außer für Wettkämpfer ab 14 Jahren. Es hat sich gezeigt, dass kein Bedarf an einer Ferien-Einheit besteht, da in den letzten Jahren die angebotenen Einheiten, trotz vorheriger Absprache mit den Eltern, schlußendlich dann doch nicht genutzt wurden. Die Wettkämpfer können in den Ferien bei den Erwachsenen mittrainieren. Die Erwachsenen-Trainingseinheiten laufen während des ganzen Jahres.Der Vereins-Beitrag wird monatlich, also auch in den Ferien eingezogen. Dies steht im Vertrag und ist in Vereinen ein übliches Vorgehen.

F: Welche Wettkämpfe werden bezuschusst?
A: Startgelder werden ausschließlich bei weiterführenden Meisterschaften ab Bezirksmeisterschaften erstattet.
Ebenso werden Startgelder für DJB-Sichtungsturniere nach Absprache mit der Jugendleitung bzw. Abteilungsleiter Judo erstattet. Die Bezuschussung weiterer Maßnahmen erfolgt über Antrag bei der Jugendleitung bzw. Abteilungsleiter Judo. Die Erstattung erfolgt über die Antragsvordrucke (erhältlich bei Gerda), nach Vorlage bei der Jugendleitung bzw. Abteilungsleiter Judo.